HOMÖOPATHIE auf
den Punkt gebracht.

Therapeutische Maßnahmen

Was tun bei Nahrungsmittelintoleranz?

Bei Nahrungsmittelintoleranzen ist eine Umstellung der Ernährungsgewohnheiten unumgänglich.

Wurde eine Unverträglichkeit für ein Nahrungsmittel festgestellt sollten Sie dieses Nahrungsmittel für die Dauer von mindestens drei Monaten meiden.

Wurde eine Unverträglichkeit für mehrere Nahrungsmittel festgestellt kann es schwierig werden, alle unverträglichen Nahrungsmittel gleichzeitig zu meiden. In jedem Fall sollten jedoch jene mit starken Reaktionen weggelassen werden. Jene Lebensmittel mit schwachen Testreaktionen sollten seltener konsumiert werden.

Wie geht es weiter?
Sind Sie nach Absetzen des unverträglichen Lebensmittels drei Monate symptomfrei, dürfen Sie dieses Nahrungsmittel wieder in Ihren Speiseplan aufnehmen. Bei mehreren karenzierten Nahrungsmitteln muss die Wiederaufnahme stufenweise erfolgen, d.h. immer nur ein Nahrungsmittel. Nur so können Sie beobachten, ob die Symptome wieder zurückkehren. Ist dies der Fall, sollten Sie das Nahrungsmittel möglichst für immer weglassen. Bemerken Sie keine Symptomrückkehr, können Sie es mit dem nächsten Nahrungsmittel versuchen.

Was Sie noch tun können
Führen Sie ein Ernährungstagebuch. Darin tragen sie konsumierte Nahrungsmittel, Uhrzeit und auftretende Beschwerden ein. Um die Entwicklung nach der Ernährungsumstellung besser beobachten zu können, sollte damit bereits vorher begonnen werden.

Durchhalten ist wichtig! Auch wenn dies bedeutet, dass der Frühstückskaffee vielleicht ohne Milch getrunken werden muss. Die Belohnung ist, dass Sie sich wieder gesund und wohl fühlen!

Reagieren Sie auf Nahrungsmittel, die in Ihrem Speiseplan häufig vorkommen und daher schwer vermieden werden können, überlegen Sie sich Alternativen.

Stellen Sie bewusst einen Ernährungsplan auf. Sammeln Sie Rezepte und Kochideen.

Achten Sie auf eine gesunde, abwechslungsreiche Ernährung. Sonst besteht die Gefahr von Mangelerscheinungen.

Um neue Unverträglichkeiten zu vermeiden, sollten Sie neu in Ihren Speiseplan aufgenommene Nahrungsmittel nicht häufiger als alle drei bis vier Tage konsumieren.

Holen Sie sich die Unterstützung einer Ernährungsberaterin/eines Ernährungsberaters.

Achten Sie auf Ihre Darmgesundheit und fördern Sie Ihre normale Darmflora. Informationen dazu finden Sie auf dieser Seite: Wissenswertes/Mikrobiologische Therapie.

Sprechen Sie auf alle Fälle mit Ihrem Arzt über Ihre Ernährungsumstellung. Das gilt insbesondere wenn Sie schwanger sind oder regelmäßig Medikamente einnehmen müssen.

Menü