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den Punkt gebracht.

Tipps: So helfen Sie Ihrem Kind

Beim Zahnen

  • Für zahnende Babys ist es oft angenehm an harten und kühlen Gegenständen zu kauen. Ideal sind Beißringe, die man im Kühlschrank kühlen kann.
  • Früh übt sich! Schon beim ersten Zahn sollte mit dem Zähneputzen begonnen werden. Dazu eigenen sich spezielle Zahlbürsten mit Noppen. Das Baby kann auf ihnen auch kauen und es gewöhnt sich gleichzeitig an das Zähneputzen.
  • An einem Fläschchen zu nuckeln kann ebenfalls beruhigend wirken. Es sollte aber nur mit Wasser oder ungesüßtem Tee gefüllt sein.
  • Massieren Sie das Zahnfleisch von Zeit zu Zeit ein wenig.

Beim Schlafen

  • Üben Sie mit ihrem Kind einen regelmäßigen Tagesablauf ein.
  • Stimmen Sie Ihr Kind in der Stunde vor dem Schlafengehen darauf ein. Immer gleiche Abläufe sorgen für ein Gefühl von Regelmäßigkeit. Je nach Alter kann das Kuscheln, ein Bilderbuch ansehen oder ein ruhiges Spiel sein. Ausziehen, Baden und Zähneputzen gehören ebenfalls dazu.
  • Sorgen Sie für ein immer wiederkehrendes Einschlafritual. Das kann bei Babys das Vorsingen eines Gute-Nacht-Liedes, die Musik aus der Spieluhr oder eine Massage sein. Älteren Kindern kann man eine Gute-Nacht-Geschichte vorlesen.
  • Ihr Kind wird jede Einschlafhilfe lautstark einfordern wenn es sie vermisst. Vermeiden Sie Einschlafhilfen, die für Sie auf Dauer zu anstrengend werden wie z.B. das Herumtragen oder das im Kinderwagen herumfahren bis das Kind einschläft.
  • Vermeiden Sie helles Licht oder laute Geräusche.
  • Sprechen Sie nur mit leiser Stimme wenn Ihr Kind nachts aufwacht und bieten Sie ihm keine Unterhaltung.

Bei Verdauungsstörungen, Blähungen und Koliken

  • Wenn Sie stillen, sollten Sie blähende Lebensmittel wie Zwiebel, Lauch oder Kohlgemüse vermeiden.
  • Achten Sie darauf, dass Ihr Kind nicht zu viel Luft schluckt: Es soll nicht zu hastig trinken. Warten Sie bis sich der Schaum im Fläschchen gesetzt hat. Fläschchen sollten ein kleines Saugloch haben.
  • Füttern Sie Ihr Kind in ruhiger Atmosphäre.
  • Achten Sie darauf, dass Ihr Baby nach oder auch während der Mahlzeit aufstößt.
  • Leichte Bauchmassagen im Uhrzeigersinn oder ein warmes Bad können helfen.
  • Wenden Sie den Fliegergriff an: Legen Sie Ihr Baby über einen Unterarm und wiegen Sie es hin und her.
  • Achten Sie auf ballaststoffreiche Ernährung. Obst und Gemüse helfen nicht nur der Verdauung, sondern stärken auch die Abwehrkräfte.

Zur Stärkung des Immunsystems

  • Eine ausgewogene, vitaminreiche Ernährung mit viel Obst und Gemüse ist wichtig. Ihr Kind sollte auch ausreichend trinken, am besten Wasser oder ungesüßte Kräuter- und Früchtetees.
  • Viel frische Luft stärkt die Abwehrkräfte ebenfalls. Machen Sie viele Spaziergänge mit dem Kinderwagen. Ermutigen Sie ältere Kinder zu viel Bewegung.
  • Achten Sie darauf, dass ihr Kind nicht zu warm angezogen ist. Schwitzt es, erkrankt es schneller. Wenden Sie die Zwiebeltechnik an. So können Sie ihm notfalls eine Schicht ausziehen.
  • Achten Sie darauf, dass Ihr Kind genügend Schlaf bekommt. Lüften Sie das Kinderzimmer vor dem Schlafengehen. Die Zimmertemperatur sollte nachts maximal 18°C betragen.

Zur Ohrenpflege

  • Verwenden Sie keine Wattestäbchen. Sie könnten die empfindliche Haut in der Ohrmuschel schädigen.
  • Shampoo oder Seife sollten nicht in den Gehörgang gelangen.
  • Säubern Sie die Ohrmuscheln mit lauwarmem Wasser und einem feuchten Waschlappen.
  • Trockene und juckende Haut in den Ohrmuscheln kann man mit ein paar Tropfen Babyöl behandeln.

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