HOMÖOPATHIE auf
den Punkt gebracht.

Rund um die Homöopathie

Mythos 03
Homöopathie – Hilft’s nix, schad’s nix?
„Hilft´s nichts, schadet´s nichts“, dieser Mythos sorgt immer wieder dafür, dass homöopathische Arzneien wahllos und zu lange eingenommen werden. Homöopathische Arzneien sind hochwirksame Heilmittel, die, je nach Fall, eine mehr oder weniger spürbare Wirkung haben.

Nach der Einnahme eines homöopathischen Arzneimittels stellt sich, wenn es richtig gewählt war, rasch eine positive Wirkung ein – die Beschwerden lassen nach, die Krankheit heilt aus. Hat man ein nicht zu den Beschwerden und zur Person passendes Mittel gewählt und nur einmal eingenommen, wird nichts Unangenehmes passieren, der Organismus reagiert auf diese Gabe nicht.

Nimmt man wahllos verschiedene homöopathische Arzneien ein, so kann es zu störenden Folgen und Symptomen kommen. Viele Arzneien beeinflussen sich gegenseitig, eine Wirkung kann verstärkt, modifiziert oder abgeschwächt werden. Zuerst nimmt man ein Mittel gegen den Schnupfen, dann ein anderes gegen die Halsschmerzen und vielleicht dann noch eines gegen das Fieber. Dann kann es passieren, dass z.B. die Halsschmerzen stärker werden und noch Ohrenschmerzen dazukommen, ein Durchfall auftritt oder man sich sehr müde und abgeschlagen fühlt. Um unangenehme Wechselwirkungen bei sogenannten Komplexmitteln, einer Mischung einiger Einzelmittel für eine bestimmte Indikation, zu verhindern, werden diese von erfahrenen Homöopathinnen und Homöopathen sorgfältig aufeinander abgestimmt zusammengestellt. Ist man in homöopathischer Behandlung, sollte man immer vor der Einnahme einer Arznei Rücksprache mit seiner Therapeutin oder Therapeuten halten, um die Behandlung nicht zu stören.

Bei einer zu langen Einnahme einer Arznei kann es vorkommen, dass man eine sogenannte Arzneimittelprüfung durchmacht, das heißt, neue handfeste Symptome und Beschwerden auftreten, die mit der eigentlichen Krankheit nichts zu tun haben. Diesen Mechanismus machen sich Homöopathinnen und Homöopathen seit mehr als 200 Jahren zunutze, um das Wirkspektrum einer Arznei kennen zu lernen und zu erfassen.

In beiden Fällen setzen Sie bitte die Arznei oder Arzneien sofort ab, die Beschwerden werden wieder vergehen, ein bleibender gesundheitlicher Schaden wird nicht entstehen.

Mythos 02
Homöopathische Arzneimittel sind aus Pflanzen
Häufig werden homöopathische Arzneimittel mit pflanzlichen Arzneimitteln gleichgesetzt. Richtig ist jedoch, dass „nur“ rund 70 Prozent aller homöopathischen Arzneimittel aus pflanzlichen Ausgangsstoffen hergestellt werden. Auch tierische und mineralische Substanzen kommen zum Einsatz, manchmal auch Nosoden. So zum Beispiel die Einzelmittel Apis mellifica (Honigbiene) oder Lachesis muta (Buschmeisterschlange). Aus dem metallischen und mineralischen Bereich kennen wir unter anderem Aurum metallicum (Gold) oder Natrium chloratum (Kochsalz).

Weitere Infos zu den genannten homöopathischen Einzelmittel finden Sie auf der Website der Initiative „Homöopathie hilft!“ unter www.homoeopathiehilft.at.

Mythos 01
Homöopathie – eine Glaubensfrage?
„Man muss daran glauben, damit die Homöopathie wirkt“. Dieser Mythos taucht immer wieder in Diskussionen rund um die Homöopathie auf. Doch so unwidersprochen kann man den Satz nicht stehen lassen. Die Wirksamkeit der Homöopathie ist keine Glaubensfrage, die Klassische Homöopathie ist keine Religion, sondern eine in Österreich medizinisch anerkannte, von ausgebildeten Ärztinnen und Ärzten praktizierte Therapieform.

Die seit mehr als 200 Jahren gemachten Erfahrungen von Ärztinnen und Ärzten und auch Studien in neuerer Zeit belegen die Wirksamkeit homöopathischer Arzneien, auch bei Neugeborenen, bei Bewusstlosen und bei Tieren. In all diesen Fällen kann man wohl nicht wirklich davon sprechen, dass die Betroffenen „an die Homöopathie glauben“ und dennoch kann die heilende Wirkung einer passenden homöopathischen Arznei beobachtet werden.

Ein großes Einsatzgebiet der Homöopathie ist z.B. die Behandlung von Babys und Kleinkindern, denen gar nicht bewusst ist, was sie mit dem kleinen Kügelchen in den Mund bekommen – trotzdem bewirkt die richtig gewählte Arznei die Heilung der Beschwerden. Ebenso ist es einem Tier beim Tierarzt egal, was es da verabreicht bekommt, vielleicht sogar als gefürchtete Spritze; das verängstigte Tier will nur schnellstens vom Tierarzt weg. Positiv ist diese Arzneigabe sicher nicht verknüpft, und trotzdem wirkt´s.

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