5 Tipps, was Sie gegen Schwindel (Vertigo) tun können

Schwindel-Attacken sind belastend und können die Lebensqualität von Betroffenen zumeist deutlich einschränken. Doch manchen Ausprägungen der Gleichgewichtsstörung können Sie mit etwas Konsequenz selbst entgegenwirken. Wir sagen Ihnen wie:

Wenn es darum geht, selbst etwas gegen unangenehme Gleichgewichtsstörungen zu unternehmen, ist es zuallererst einmal wesentlich, die Art Ihres Schwindels einzugrenzen.

Beachten Sie jedoch bitte, dass Sie in folgenden Fällen zuerst den Arzt Ihres Vertrauens aufsuchen, bevor Sie selbst ein Urteil über Ihre Schwindelgefühle treffen. Ärztliche Hilfe ist jedenfalls in Anspruch zu nehmen:

  • Wenn der Schwindel von bestimmten Kopfbewegungen ausgelöst wird
  • Wenn Übelkeit, Kopfschmerzen, Sehstörungen, Atemnot, Fieber, Benommenheit oder Ohrensausen mit Ihren Gleichgewichtsstörungen einhergehen
  • Wenn Sie von akuten, heftigen Schwindelattacken betroffen sind, die ohne erkennbare Ursache wiederkehren
  • Wenn Ihnen in gewissen Situationen regelmäßig schwindlig wird

Wenn die Ursache Ihres Schwindels klar ist, können Sie dem unangenehmen Symptom mit den folgenden Tipps aktiv entgegen wirken.

Tipp 1: Hilfe bei Schwindel aufgrund von niedrigem Blutdruck

Wenn Ihnen aufgrund von zu niedrigem Blutdruck schwindlig wird, kann es helfen, Ihr Kreislauf-System nachhaltig zu stärken. Möglichkeiten dafür sind:

Gezielt aufstehenNehmen Sie sich morgens etwas Zeit zum Aufstehen, um Ihren Kreislauf anzuregen. Strecken Sie sich, radeln Sie mit den Beinen in der Luft, rollen sich abwechselnd nach links und rechts und bringen so Ihren Kreislauf in Schwung.
Regelmäßig BewegungIntensive Spaziergänge an der frischen Luft, kleine Wanderungen oder regelmäßige Nordic-Walking-Touren regen den Kreislauf an und stärken ihn mit etwas Konsequenz nachhaltig.
WechselduschenWarm-kalte Wechselbäder oder Kneipp-Kuren bringen den Kreislauf auf Touren.
Fäuste ballenIm Akut-Fall können Sie Ihre Hände mehrmals zur Faust ballen und wieder öffnen. Dadurch sorgen Sie dafür, dass Ihr Gehirn mit zusätzlichem Sauerstoff versorgt wird.

Tipp 2: Hilfe bei Dreh-Schwindel

Bei Schwindelattacken gilt es zuallererst, den Kreislauf wieder zu stabilisieren. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  • Atmen Sie bewusst und ruhig, denn Schwindel kann sowohl durch Sauerstoffmangel als auch durch Sauerstoffüberschuss entstehen.
  • Trinken Sie in Ruhe ein kühles Glas Wasser, das ihren Kreislauf in Schwung bringt.
  • Wenn Sie das Gefühl haben, der Schwindel wird durch Unterzuckerung ausgelöst, kann der Griff zu einem Stück Schokolade helfen.
  • Legen Sie sich hin und lagern Ihre Beine hoch, bis der Schwindel nachlässt.

Tipp 3: Hilfe bei Lagerungs-Schwindel

Beim Lagerungs-Vertigo, bei dem kleinste Kristalle im Gleichgewichtsorgan für Schwindel sorgen, kann nach Absprache mit einem Arzt das sogenannte Epley-Manöver zu Hause angewendet werden. Dabei wird der Kopf mehrmals hintereinander in verschiedenen Achsen um 90° gedreht. Lassen Sie sich den korrekten Bewegungsablauf von Ihrem behandelnden Arzt erklären, damit Sie diesen im Anschluss selbstständig richtig ausführen können.

Tipp 4: Medizinische Hilfe bei Schwindelgefühlen

Es gibt in Ihrer Apotheke bewährte Tropfen bzw. Tabletten, die bei Schwindel aller Art eingesetzt werden und weder ermüden noch Ihre Verkehrstüchtigkeit beeinflussen. Darüber hinaus gibt es homöopathische Präparate, die Ihren Kreislauf nebenwirkungsarm unterstützen.

Tipp 5: Weitere Hilfe bei Schwindelgefühlen

  • Um den lästigen Schwindel loszuwerden, können je nach Art des Vertigo bestimmte Gleichgewichtsübungen hilfreich sein.
  • Ganz allgemein sollten Sie auf Nikotin und Alkohol verzichten, wenn Sie von Schwindel betroffen sind, da beides die Symptome verstärken kann.
  • Setzen oder legen Sie sich hin, wenn Sie eine Schwindelattacke haben, um Verletzungen zu vermeiden.

 

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