Schwindeltagebuch: Warum es wichtig ist und wie Sie es richtig ausfüllen

Ein Schwindeltagebuch kann dabei helfen, die Ursache für Ihre Gleichgewichtsstörungen herauszufinden. Hier finden Sie Tipps zum Ausfüllen und können sich Ihr eigenes Schwindeltagebuch downloaden.

Schwindel ist nicht gleich Schwindel – denn das Gleichgewichtsproblem kennt zahlreiche unterschiedliche Formen. Darüber hinaus empfinden Menschen ganz unterschiedlich, wenn sie sagen „Mir ist schwindlig“. Aus diesen Gründen ist die Abklärungsphase des Schwindelsymptoms in manchen Fällen langwierig und bedeutet nicht selten den Besuch bei unterschiedlichen Fachärzten.

Mithilfe eines ausgefüllten Schwindeltagebuchs erhalten Sie einen Überblick über Ihre Schwindelanfälle und haben beim nächsten Untersuchungstermin Aufzeichnungen in der Hand, die Ihrem Arzt die Diagnose erleichtern können.

Tipps zum Ausfüllen Ihres Schwindeltagebuchs

Damit Sie beim nächsten Arztbesuch ideal vorbereitet sind, haben wir für Sie die wichtigsten Kniffe beim Ausfüllen Ihres individuellen Schwindeltagebuchs zusammengestellt.

Schwindeltagebuch: Tipp 1 – Art des Schwindels festhalten

Halten Sie in Ihrem Schwindeltagebuch die Art Ihres Schwindels fest. Um Platz und Zeit zu sparen, können Sie Abkürzungen verwenden. Also beispielsweise „D“ für Drehschwindel, „S“ für Schwankschwindel oder „L“ für Liftschwindel. Wenn Sie sich nicht sicher sind, wie genau Sie die Art Ihres Schwindels einordnen sollen, finden Sie hier eine genaue Beschreibung der Symptome.

Schwindeltagebuch: Tipp 2 – Auslöser aufschreiben

Für Ihren Arzt ist im Zuge der Diagnose auch wichtig zu wissen, ob etwas Bestimmtes Ihren Schwindel ausgelöst hat. Halten Sie in Ihrem Tagebuch also fest, ob bzw. was Ihren Vertigo ausgelöst hat. Kam der Schwindel beim Aufstehen? Hat eine Umgebungssituation dazu geführt? Können Sie eine bestimmte Kopfbewegung als Auslöser festmachen? Kam der Schwindel beim Gehen? Oder waren es visuelle Reize, durch die Ihnen schwindlig geworden ist?

Schwindeltagebuch: Tipp 3 – Achten Sie auf Begleitbeschwerden

Ganz gleich welche Symptome mit Ihrem Schwindel einhergehen: Notieren Sie bitte auch diese in Ihrem Tagebuch: Sind Sie beispielsweise licht- oder lärmempfindlich? Kommt zu Ihrem Schwindel Übelkeit, Erbrechen oder ein Ohrdruckgefühl? Bemerken Sie Kopfschmerzen, eine Hörminderung, Tinnitus oder eine Sturzneigung? Sehen Sie Doppelbilder oder fällt Ihnen eine andere Sehstörung auf?

Was muss noch im Schwindeltagebuch stehen?

Um ein möglichst genaues Bild von Ihren Schwindelanfällen zu erhalten, möchte Ihr Arzt noch folgendes wissen:

  • Wann ist der Schwindel aufgetreten?
  • Wie lange und wie intensiv war der Schwindel?
  • Um welche Uhrzeit war Ihnen schwindlig?
  • Welche Medikamente gegen Schwindel haben Sie eingenommen?
  • Welche sonstigen Medikamente haben Sie an diesem Tag genommen?

Zusammenfassung der Tipps für Ihr Schwindeltagebuch

Tipp 1Art des Schwindels notieren
Tipp 2Auslöser schriftlich festhalten
Tipp 3Begleitbeschwerden protokollieren
Tipp 4Dauer, Intensität und Uhrzeit des Schwindelanfalls notieren
Tipp 5Eingenommene Medikamente aufschreiben

Hier können Sie Ihr Schwindeltagebuch downloaden.

 

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